Juni 12th, 2010 by Norbert Saßmannshausen · Allgemein
Im Rieseneinkaufszentrum “My Zeil” wollte er einmal … (Dietmar Dath)
Eben sollte die Fussballweltmeisterschaft beginnen, die Uhr der Katharinenkirche war deshalb auf 18 Uhr gestellt worden und sollte die nächsten Tage die Zeiger nicht mehr bewegen dürfen. Die Zeit stand still. Jeglicher Rücktritt war untersagt worden. Er betrat gegen 15 Uhr 40 den Eingang, sein Blick ging von links .
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Juli 30th, 2009 by Bärbel Bimschas · Autoren, Bücher
Jonas ist ein kleines Licht in einer Werbeagentur, führt eine konventionell-verstummte Ehe, hat zwei kleine Söhne und selbstredend eine Affäre. Eine Situation, so langweilig, dass sie literarisch eher unbrauchbar scheint. Doch da taucht, aus der gerade angeworfenen Erzählmaschine, eine geheimnisvolle Gestalt auf, die Jonas die Erfüllung dreier Wünsche in Aussicht stellt. Und da Jonas modern-schlau genug ist, hat er nicht alsbald eine Bratwurst an der Nase, sondern die Erfüllung aller seiner möglichen Wünsche in der Zukunft bestellt. Also unbewusst auch die der unbewussten – zwangsläufig wird er von Ereignissen überzogen, deren Gehalt an Wunscherfüllung ihm gar nicht klar ist. [Mehr lesen →]
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Juli 25th, 2009 by Bärbel Bimschas · Autoren, Malerei, Reisen
Von Frankfurt aus die Welt entdeckend, in kleinen Stücken versteht sich, zeigt sich ein Weg, der wieder nach Frankfurt führt. Besser gesagt: Hier begann.
Und so beginne ich zurückkehrend von dem kleinen Stück festem Sand im Meer Julia Francks Die Mittagsfrau zu lesen, der Zusammenhang fiel erst nach der Reise auf.
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Juni 14th, 2009 by Norbert Saßmannshausen · Allgemein
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Gespräch mit Frankfurter Maler Frank Grüttner
Sie gehören dazu: Samuel Beckett, Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld, Ulla Berkéwicz. Es ist eine jetzt 15jährige Geschichte mit einer Vorgeschichte und sie gehört in die Gegenwart des Jahres 2009. Es fängt in Berlin an und spielt in Frankfurt am Main.
10.3.1953
Frank Grüttner: Das war die Premiere von Warten auf Godot. Ich war damals in meiner Klasse zuständig für die Theaterkarten am Arndt-Gymnasium in Berlin. Damals kostete eine Theaterkarte für Schüler 1 Mark und vom Senat gefördert gab es für jede Theateraufführung, auch bei Premieren, Schülerkarten. Ich habe, ein 13jähriger, in der 3. Reihe gesessen bei der Premiere von Warten auf Godot im Schloßpark Theater. Ich saß direkt hinter Suhrkamp, Beckett, Friedrich Luft – ohne zu wissen, wer da vor mir sitzt. Und ich war der einzige, der immer gelacht hat. Dann dreht sich während der Vorstellung einer der vor mir Sitzenden um und sagt: Du bist eingeladen zum Feiern. Als er dann auf die Bühne gerufen wurde, wußte ich erst: Das war der Dichter, das war Beckett. Er konnte gut deutsch. Ich habe mit ihm im Fundus gesessen und eine Cola getrunken. [Mehr lesen →]
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Mai 18th, 2009 by Norbert Saßmannshausen · Theater
& der neue Intendant des Schauspiel Frankfurt

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Mai 17th, 2009 by Peter Gold · Fotografie
Während einer der letzten Krisen der Weltwirtschaft, die kamen und gingen, ohne die erschütterte und erschütternde Ökonomie zu bessern, wurde zur Anregung eines abflauenden Geschäftszweigs ein Rezept angewandt, das wir seit langem kennen. Man verkaufte etwas unter Wert, um anschließend auf seine Kosten zu kommen, sobald die Folgekosten jener billigen Anschaffung anfielen. Es handelte sich um eine Black Box, die für vier Mark zu haben war.

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April 13th, 2009 by Peter Gold · Wissenschaft
Wer sich davonstehlen will von ‘unserem’ Planeten, zumindest virtuell, kann dessen angestaubte Atmosphäre verlassen, indem er sich einem Delta-Gleiter anvertraut, um sich mühe- aber nicht gedankenlos ins All zu versetzen. Dahinter steckt ein ausgeklügeltes Programm namens Orbiter, ein Space Flight Simulator von Martin Schweiger, kostenlos und anspruchsvoll, der von allen Seiten unterstützt wird. Inzwischen gibt es diverse Ergänzungen und Erweiterungen des Szenarios, das grafisch und physikalisch ein einziges Lehrstück ist, ohne auch nur im geringsten daran zu erinnern. Es läßt sowohl die echte Physik des Planetensystems anschaulich werden, als auch die echte Technik, frei von der ansonsten überall anzutreffenden Umdeutung durch aggressive Computerspielereien, welche am rücksichtslosen Kriegszustand primitiver Individuen interessierter sind als an irgendeiner intellektuell angehauchten Auseinandersetzung mit komplexen Wechselwirkungen in der wirklichen Natur. Nicht auf das blinde Einsammeln erwerbbarer Punkte kommt es an, nicht darauf, sich in einem ausgedachten engen Spielraum auszukennen, sondern darauf, einen echten Ausflug zu machen, um sich mit offenen Augen in die Weite des Raums zu begeben. [Mehr lesen →]
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März 31st, 2009 by Norbert Saßmannshausen · Allgemein, Autoren
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März 31st, 2009 by Norbert Saßmannshausen · Allgemein
seit ich in der ersten Klasse die Tafelbeschriftung im Nebenraum einscannte, habe ich so unendlich viel Wissen eingesammelt, nachdem mich nie jemand gefragt hat. Wieso eigentlich? Irgendwie ist da ein Missverhältnis in mein Leben getreten: Ich bin schlau, und weniger schlaue Menschen (ich meine jetzt nicht dich) texten mich bedingungslos zu und ich sehe meine weihevolle Aufgabe darin, mir das an zu hören. Tja.
Tja. Tja. Tja.
Zitatende. Danke dafür!
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